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Vitamin D-Spiegel in der Schwangerschaft beeinflusst Frühgeburtsrisiko

Ein optimaler Vitamin D-Spiegel in der Schwangerschaft kann das Frühgeburtsrisiko um bis zu 62 % senken. Wissenschaftler der medizinischen Universität von South Carolina haben einen Zusammenhang des Vitamin D-Status von Schwangeren mit dem Risiko einer zukünftigen Frühgeburt untersucht. Die medizinische Universität strebt für Patientinnen im Rahmen der Schwangerschaftsbetreuung einen Vitamin D-Zielwert von ≥ 40 ng/ml an, der gegebenenfalls durch Supplemente erreicht werden soll. Insgesamt 1.064 schwangere Frauen im Alter zwischen 18-45 Jahren wurden in die Studienauswertung mit einbezogen.

Ergebnisse
Die Frühgeburtenrate im Gesamtkollektiv lag bei 13%. Die Auswertung der Daten ergab, dass das Gestationsalter mit zunehmenden Vitamin D-Status zunahm. Im Vergleich von Frauen mit einem 25-Hydroxy-Vitamin D-Spiegel von < 20 ng/ml hatten Frauen mit einer optimalen Versorgung von ≥ 40 ng/ml ein um 62 % geringeres Risiko für eine Frühgeburt.

Zusammenfassung
Ein Vitamin D-Zielwert von ≥ 40 ng/ml während der Schwangerschaft hat eine große Bedeutung für die Prävention von Frühgeburten.

Hinweis zum Versorgungszustand von Vitamin D (Nationale Verzehrsstudie II 2008)
In der Altersgruppe ab dem 19. LJ. erreichen über die normale Ernährung 0 % der Frauen und Männer die Zufuhr-Empfehlung, weshalb den am schlechtesten Versorgten circa 19,2 µg Vitamin D fehlen. (DGE-Empfehlung: 20 µg/Tag)

Quelle:
McDonnell SL, Baggerly KA, Baggerly CA, Aliano JL, French CB, Baggerly LL, Ebeling MD, Rittenberg CS, Goodier CG, Mateus Niño JF, Wineland RJ, Newman RB, Hollis BW, Wagner CL. Maternal 25(OH)D concentrations ≥40 ng/mL associated with 60% lower preterm birth risk among general obstetrical patients at an urban medical center. PLoS One. 7/2017